Gartenbau

Ein breites Angebot an saisonalen Feingemüsen von „A“ckersalat bis „Z“uckerschoten sowie Kräuter, Beerenobst und Bauerngartenblumen sind in unserem Gartenland zu finden. Dieses attraktive, von einem Staketenzaun umzäunte Areal setzt sich aus zwei hofnahen, jeweils ca. 3500 qm großen Flächen und einem ca. 7000 qm großen Feldgemüseschlag zusammen. Auf insgesamt 1,4 Hektar Fläche bauen wir schwerpunktmäßig folgendes an:

  • Gemüse: ca. 30 verschiedene Wurzel-, Blatt- und Fruchtgemüse
  • Beerenobst: Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren und Maulbeeren
  • 15 verschiedene Kräuter
  • In kleinen Mengen, aber großer Vielfalt historische Raritäten mit verschiedensten alten regionalen Gemüse- und Beerensorten


Die Raritäten sind Teil unseres mehrjährigen Projektes „Erhalten, Bewahren, Vermitteln - Historische Nutzpflanzen im Blickpunkt“. Früher in der Region Berlin-Brandenburg kultivierte Obst- und Gemüsesorten sind in einem eigenen Schaugarten angelegt, nicht nur, um diese historischen Sorten zu zeigen, sondern auch um eine mögliche zukünftige und erneute Marktfähigkeit zu überprüfen.

Wie sieht unser Anbauverfahren aus? Wir achten auch in unserem kleinteiligen Gartenbau auf Fruchtfolgen. Dies bedeutet, dass die Anbaufrüchte, die je nach Nährstoffbedarf zwischen Schwach-, Mittel- und Starkzehrern unterschieden werden, auf wechselnden Teilstücken angebaut werden. Darüber hinaus nutzen wir Mischkulturen, die sich positiv auf Nährstoffe, Nützlinge und den Pflanzenschutz auswirken. Dieser erfolgt bei uns über Nützlingsförderung, durch Pflanzenstärkungsmittel und mechanisch mit Netzen und Vliesen. Als Düngung verwenden wir neben der Gründüngung (Wick-Roggen) nur hofeigenen Mist und Kompost.

Unser Gartenbau wird immer wieder begleitet von uns nahestehenden universitären Projekten. So sind wir ein Anbaustandort für den „Freilandtomaten-Sortenversuch“ der Georg-August-Universität Göttingen, Department für Nutzpflanzenwissenschaften und für den Salatsortenversuch der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Alle angebauten Gemüse, Kräuter, Beeren und Obst werden im Hofladen der Domäne Dahlem verkauft oder in der Küche und im Ausschank der Domäne Dahlem erntefrisch verarbeitet.

Als Teil des Freilandmuseums Domäne Dahlem will der Bioland-Betrieb die Herkunft möglichst vieler unserer Lebensmittel für ein breites Publikum erlebbar machen. Über 300.000 Gäste, sowohl Freizeitbesucher als auch Schulklassen und andere geführte Gruppen, kommen jährlich hierher. Mit diesem einzigartigen Angebot ist die Domäne Dahlem seit 2002 Demonstrationsbetrieb im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau.

Ihr Ansprechpartner für Fragen zum Gartenbau ist Herr Markus Heiermann.

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