In Bewegung – Wie Alltag sich verändert

Über 400 Exponate, vom Wohnwagen bis zum Inbusschlüssel, zeigten 2010/2011 in unserer Sonderausstellung Veränderungen, Entwicklungen, Beschleunigung, Entschleunigung und gleichbleibende Strukturen im Alltag der Menschen des 20. und 21. Jahrhunderts auf. Dabei beschäftigt sich die Ausstellung mit fünf Kernbereichen des täglichen Lebens: Wohnen, Ernährung, Arbeiten, Freizeit und Kommunikation. Ziel ist es, die vielfältigen und zum Teil gegensätzlichen Veränderungen an spannenden Alltagsobjekten darzustellen. So ist z.B. die „Frankfurter Küche“ ein frühes Beispiel für eine funktionale „Einbauküche“. Anhand der Entwicklung von Spielzeug und Spielen lassen sich Konstanten aufzeigen, aber auch fundamentaler Wandel.

Neben den Exponaten laden etliche „Mitmach-Stationen“ die Besucher ein, sich dem Thema aktiv zu nähern und in gewissem Sinne selbst ein Teil der Ausstellung zu werden. Dabei treten sie auch in interaktiven Kontakt mit anderen Besuchern; so z.B. bei der Deutschland-Arbeits-Wohnkarte. Ein „Navi fürs Kochen“ lässt den Besuchern deutlich werden, welch Veränderungen das Kochen durchlaufen hat. Drei Medienstationen, z.B. zu dem Thema Erfindung des Telefons, runden die Ausstellung ab. Die Wahrnehmung vieler Menschen ist, dass sich alles immer schneller ändert, ständig „In Bewegung“ ist. Die Ausstellung befasst sich mit diesem Gefühl, hinterfragt den subjektiven Eindruck und regt an, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Begleitend zur Ausstellung werden spezielle pädagogische Angebote für Kinder sowie für Erwachsene und Senioren aufgelegt.

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