Die Ausstellung auf der Domäne Dahlem wird erstmals ein facettenreiches Bild vermitteln zur dreihundertjährigen Kulturgeschichte des Kaffees im ehemaligen Preußen, im geteilten Deutschland und vor allem in Berlin, und zwar insbesondere aus der Sicht der Kaffeetrinker.
Wer waren also die preußischen Kaffeeriecher? Wie hieß das erste Berliner Café und ab wann konnten Frauen ohne Männerbegleitung ins Café? Wie und warum wurde und wird Kaffee in den unterschiedlichen Arbeitswelten, in den historischen Fabrikkantinen oder in den heutigen Dienstleistungsbüros getrunken? Woher kommt der Brauch "Hier können Familien Kaffee kochen"? Mit welcher Botschaft bewarb man in den vergangenen Jahrhunderten Kaffee? Warum wurde früher Getreidekaffee getrunken und woher kommt der heutige Boom? Worin lagen im geteilten Deutschland die Unterschiede zwischen Tchibos Goldmokka und "Erichs Krönung"? Was macht die neuen Trendcafés aus?
Auch die Kinder kommen voll auf ihre Kosten. Sie dürfen testen, ob sie geeignet sind zum "Kaffeeriecher", sie dürfen auf Großmutters Kaffeemühle echten Kaffee mahlen und dabei nachlesen oder sich vorlesen lassen, wie der Räuber Hotzenplotz Kaspers Großmutter die Kaffeemühle gestohlen hat.
Ausgewählte "Kaffeefilme" im kleinen "Museumskino" und der Genuß einer frisch gebrühten Tasse Kaffee der Fa. Tchibo im eigens für die Ausstellung eingerichteten Museumscafé für Familien runden die Ausstellung ab.
Zur Ausstellung erscheint im be.bra Verlag ein gleichnamiges spannendes Lesebuch für Kaffeefreunde, Gourmets, Berliner und Nichtberliner mit zahlreichen Abbildungen (14,90 EUR).
Sonderausstellungen haben in der Regel ein Begleitprogramm!
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